Aktuelles

Giacomo Puccini
Messa di Gloria

22. November 2017
Stadtpfarrkirche Fehring

Genau 20 Jahre zuvor, am 22. November 1997, gab der damals neu gegründete Chor cantART mit einem bunt gemischten Programm von Chormusik aus allen Richtungen sein erstes Konzert im Festsaal der Hauptschule Fehring.

Zu seinem 20-jährigen Bestehen beschenkte cantART sich und sein Publikum mit der Aufführung eines besonderen Werkes – der Messa di Gloria von Giacomo Puccini für zwei Solostimmen, Chor und Orchester.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.12.2010 - Weihnachtsfeier Advent 2010

In diesem Jahr wurde der traditionelle Jahresrückblick unseres Chorleiters durch eine poinierte Zusammenfassung aller Ereignisse im vergangenen Chorjahr unserer Birgit Maier abgelöst. Im Folgenden zum Nachlesen:

cantART 2010

Für mich ist´s heuer das zehnte Jahr,
dass ich singe bei cantART und siehe dar,
sechs unterschiedliche Konzerte haben wir gegeben
bin froh, dass ich sie konnte miterleben.

Im Jänner haben wir die Schubert Messe gesungen,
vor einem Jahr ist sie in Gleichenberg erklungen.
Da standen wir – der Platz war knapp
doch lieferten gute Leistung ab.
Dem Franzl Schubert hätt´s auch gut gefallen,
in Riegersburg ward sie nochmals erschallen.

Am 11. April war´s dann soweit, wofür wir geprobt ´ne lange Zeit
Puccinis Messa di Gloria - so schön – ganz einfach – wunderbar!

Gemeinsam mit der Grazer Akademischen Philharmonie
mit EINER Probe überzeugten wir sie.
So werden wir auch am Sonntag mit ihnen singen
und unser Bestes zum Vorschein bringen.

Damals sind wir alle nach Graz gereist,
denn jede Stunde hat so seinen Preis,
doch das war schon eine Erfahrung für sich
die Solisten ganz locker – und Leo für dich
wars wirklich schon ein langer Tag
und ich mich manchmal wirklich frag´
woher du nimmst die Energie,
bist für uns da, von spät bis früh.
Denn was die meisten nicht mitkriegen -
du tust viel mehr als mit uns üben.

Das Konzert selber ein Riesenerfolg,
jeder gleich noch mal singen wollt.
Doch dafür hatt´s keine Zeit gegeben
wir mussten schon das nächste üben.

Die Jazzmesse haben wir wieder aufgefrischt,
dabei hat so mancher die Zähne geknirscht,
war etwas schwierig die Organisation
und Leo ging mit Neuwirth auf Konfrontation.
Wir bauten auf, die Zeit verging
und dieser meinte es gehört alles woanders hin.

Dagegen haben wir uns gewährt,
hätten fast gecancelt das Konzert,
denn OHNE Leo wir nicht singen,
da wird der Umbau auch nichts bringen.

So vergingen auch die Stunden,
wir haben noch nichts zu essen gefunden.
Man hat uns gesagt: „gleich um die Ecke“,
doch war´s dann doch ´ne längere Strecke
bis wir dann zum Gasthof kamen
und es dort lustig war – könnt ihr erahnen.

Am Tag des Konzerts, wir konnten´s kaum fassen,
dass alles noch so stand, wie wir es verlassen.
Es kamen nur so die Fragen dann,
wofür wir brauchen den ganzen „Kram“.
Wir haben uns still zurückgezogen
und vielleicht ein paar Gläser zuviel gehoben.

Denn wir reisten ja alle mit dem Bus,
das war für jeden ein Genuß.
Für unsre Musiker ganz speziell
spielten noch auf – ganz originell!
Da nutzte ich gleich die Gelegenheit
mit ihnen zu singen – es hat mich gefreut!

Vielleicht hatte einer zuviel erwischt,
5 von uns meinten auch, es noch nicht Zeit zu schlafen ist.
Doch find mal an, in Schwanberg dann
ein Gasthof, ein Lokal – egal
das offen hat zu späteren Zeit
doch nichts zu finden, weit und breit.

Der Bus war weg und auch das Bier
so standen wir vor der Hotelzimmertür.

Doch Herr, du hast mein Fleh´n vernommen,
der Bus ist wieder retourgekommen.
So waren wir gerettet für diese Nacht,
gemeinsam mit den Musikern verbracht
Das Hotel war unser wir haben niemand gestört
und noch ein paar Fläschchen Bier entleert.

Eines dürfen wir nicht vergessen
sangen am Sonntag noch mal die Messe.
Weit drobn aufn Berg, die Kirchn is gstandn
und wir mussten alle zu Fuß aufi wandern.
Bisserl gemockerlt hat´s schon, es war halt a klane,
vielleicht war´s aber auch an Pfarrer sei´ Fahne.

Die Probe am Nachmittag hat gut funktioniert,
die Männer ham am Vormittag schon alles installiert.
Nur dann bei der Mess´ ist das Licht ausgefallen
und ana von senen musste hintere krallen,
damit wir alle wieder unsere Noten sehen,
sonst hätt´ ma wirklich a Problem.

Damals sind wir noch mit 2 Hänger gefahren,
das können wir uns heute wirklich ersparen.
Haben uns geleistet an LKW
und haben veranstaltet a Gartenparty.

Dort war i selber nur kurz zu Gast,
doch a Datum zu finden des allen passt,
ist sicher net leicht mitten im August
und die, die konnten hatten alle Lust
dabei zu sein und mitzuwirken
sogar Toni stand mit Gips hinta da Theken.

Die Van De Gruufmaakers ham gspielt
und auch Leo haute in die Tasten wie wild.
A Bild is a versteigert gwordn
es war a Nacht von da laueren Sortn.

3 Wochen später war dann Most & Jazz
Wir haben gesungen d´ Oberwarter Mess´.
Doch diese konnte uns nicht schockieren
musste jeder für sich übern Sommer selber einstudieren.

3 Proben vorher, das musste gehen
waren froh wieder unsre Musiker zu sehen.
Ein eingespieltes Team wie wir es sind
A 2. mal in der Region a kana find´.

Zum ersten Mal ihn dann alle erblickt,
den LKW – wir waren entzückt.
Gestanden ist er prachtvoll da
vorm Scheiffinger sein Schaufenster.

Eine Sache hab ich ausgelassen,
aber ich hab sie nicht vergessen
Wir waren alle glücklich und froh,
der Leo der war damals net do
zur Hochzeit von Bettina & Johnny im Juni is gwen.
A Orchester, da Chor und von Ilz die Kapelln – i hoff dass wir bald a Foto sehn.

Bin a bissal später zur Probe gekommen,
so hat mich Dirigent Bruno noch extra wahrgenommen
Das nachisitzn war damals a
länger als geplant - weils lustig war.

Und dann war no so zwischendrin,
wer das alles hört, der glaubt i spinn,
die Schubert Mess´ am Pfingstsonntag wieder von uns gaben
und darauf hin vom Pfarrer zum Ripperl essen eingeladen.

Was ist noch wichtig zu erwähnen?
Stift Vorau darf natürlich nicht fehlen.
Haben geprobt for American Christmas
und singen net die heurige Christmess.

Tagsüber war das Wetter schön
und abends, wer wollte da schon schlafen gehen?
Denn das Beste kommt ja meist zum Schluss
und die, die länger bleiben in den Genuß
von den Männern ein Ständchen gesungen zu bekommen
ganz ehrlich – hat jemand einen falschen Ton vernommen?

Mehr will ich drüber nicht verlieren,
hat sicher jeder was eignes zu erzählen.

Am Samstag ein tolles Konzert wir gegeben,
ein paar Troubles hat´s davor auch gegeben.
Das Konzert hatten wir nicht selbst zu organisieren,
doch Sepp und Leo mussten trotzdem viel diskutieren.

Dafür bewundern wir Leo sehr,
dass alles immer so funktioniert wie er
es sagt und haben will
leitet den Chor mit viel Gefühl.

Dafür möchten wir „DANKE“ sagen
natürlich auch ein Präsent für dich haben.

Möcht´ dich nicht in Verlegenheit bringen,
ich denk ich sprech für alle
„es ist schön unter deiner Leitung zu singen“

So ist das Jahr - 2010 dem Ende nah.
Ich freu mich schon auf nächste Jahr,
wo es wieder heißt, fleißig zu proben,
damit uns Leo wieder kann loben.

Nun habt ihr tapfer durchgehalten
doch das heurige Jahr hatte viel zu verwalten.
Ich sicher nicht alles hab erwähnt,
doch hör ich auf bevor ihr gähnt.

Doch eines noch zu sagen bleibt,
bleibt alles so, wie ihr es seid.
Natürlich auch Glück, Gesundheit und Zufriedenheit
und eine besinnliche Weihnachtszeit.

Der Abschluss dann am Sonntag ist.
Das letzte Konzert für heuer - genießt.
So lasst uns nun die Gläser heben,
sonst hör ich heut gar net mehr auf mitn redn.

COPYRIGHT © Birgit Maier 2010